Adobe Creative Cloud für Fotografen – Lohnt sich das Angebot?

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Adobe bietet seit kurzem ein Paket mit Photoshop CC und Lightroom 5 für den Preis von 12.29€ pro Monat an. Für wen sich das Angebot lohnt und für wen Alternativen mitunter besser geeignet sind, klären wir in diesem Artikel.

 

Adobe Creative Cloud – Ein kurzes Roundup

Die Adobe Creative Cloud ist der direkte Nachfolger der altbekannten Adobe Creative Suite. Schon die Ankündigung der neuen Adobe Creative Cloud sorgte für beachtliche Bauchschmerzen in der Szene. Während die Adobe Creative Suite bis zur finalen Version 6 als klassische “Kauf Software” vertrieben wurde, stellte Adobe die Creative Cloud als Abo Modell vor. Das gefiel und gefällt nicht jedem. Während die Adobe Creative Suite in unzähligen Ausführungen zu haben war (Lediglich die Master Variante beinhaltete alle Adobe Programme), steht einem Creative Cloud Abonnenten nun von vornherein jedes Adobe Programm zum Download bereit.

Die Distribution der Software erfolgt komplett online. Dabei spielt es keine Rolle ob man ein Windows oder Mac System verwendet. Für beide Systeme steht der Creative Cloud Installer bereit. Die Creative Cloud läuft nach der Installation bequem im Hintergrund und informiert den Nutzer regelmässig über neue Updates. Mit einem Klick auf das jeweilige Programm startet die Creative Cloud den Download und installiert das Programm im Hintergrund. Als Creative Cloud Nutzer ohne Volumenlizenz (Creative Cloud for Teams), darf die Creative Cloud mit sämtlichen Programmen auf zwei separaten Rechnern installiert werden (Dabei spielt es keine Rolle ob Mac oder Windows PC).

Zu den weiteren Features zählen 20GB Cloud Speicherplatz, ein freies Portfolio bei Adobe Behance (Adobes Künstler Social Network) und ein Zugang zu Adobes Schriftartbibliothek Typekit.

 

Adobe Creative Cloud für Fotografen

Der hohe Preis der Adobe Creative Cloud für Endnutzer ( gut 60€ monatlich, Laufzeit 12 Monate), macht Adobes Softwarelösung auch weiterhin nur für Profis oder Gutbetuchte attraktiv. Wer sich nicht über eine Bildungseinrichtung für die Education Variante qualifiziert, musste zwangsweise auf andere Software setzen.

Nun gibt es allerdings ein Angebot speziell an die Fotografen unter uns, das sich durchaus sehen lassen kann. Für knapp 13€ im Monat bekommt man Photoshop CC und die aktuelle Lightroom Version. Statt einmalig über 1000€ investieren zu müssen, kommt der Hobbyfotograf nun ungleich günstiger mit einem monatlichen Beitrag an die Standardsoftware im Foto Bereich. Mit dabei sind übrigens auch 20GB Cloudspeicher und die Web und Mobile Variante von Lightroom.

 


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Für wen lohnt es sich?

Eigentlich für jeden, der sich ernsthaft mit digitaler Fotografie beschäftigt. Photoshop ist die Standardlösung im Bildbearbeitungsbereich. Kein anderes Programm kann da mithalten. Fast alle Tutorials im Internet setzen auf Photoshop. Auch was die Fachliteratur angeht, dürfte Photoshop klar die Nase vorn haben. Adobe Photoshop Lightroom ist dagegen als Erweiterung zu verstehen. Als Fotoverwaltungssoftware leistet es dem Fotografen treue Dienste wenn es um die Sortierung und Distribution seiner Bilder geht. Darüber hinaus bietet Lightroom ebenfalls zahlreiche Bildbearbeitungsfunktionen, die dem Fotografen, die Einzelbearbeitung in Photoshop ersparen. Im Paket sind beide Programme die Ideallösung für die digitale Bildverarbeitung.

 

Für wen lohnt es sich nicht?

Wer die Bildbearbeitung im eigentlichen Sinne eher stiefmütterlich betreibt oder nicht die nötige Zeit für einen tieferen Einstieg in die Materie investieren will, fährt auch weiterhin besser mit Ausweichsoftware, wie beispielsweise Adobe Photoshop Elements 12 & Premiere Elements 12. Adobe Photoshop mag ein mächtiges Werkzeug sein, wirklich zugänglich ist es aber nicht. Dafür spricht es ein zu breites Feld an Themen an (DTP, Digitale Bildbearbeitung, Web Design).

Wer neben Photoshop andere Adobe Programme benötigt (z.B. Illustrator, Acrobat Pro, InDesign), sollte sich eher an der Creative Cloud Complete orientieren. Einzelne Programme hinzuzubuchen lohnt sich im Normalfall nicht.

 

Sonderfall DSLR Video

Ein Thema was von Adobe bei Creative Cloud für Fotografen völlig ausser Acht gelassen wurde ist die Videobearbeitung. Wer ebenfalls gerne Videos mit der DSLR auszeichnet, der kommt so gar nicht auf seine Kosten. Dies mag einen einfachen Grund haben: Neben der Videoschnittsoftware Adobe Premiere, bietet Adobe die Videoeffektsoftware AfterEffects an. Wie bei Photoshop und Lightroom der Fall, arbeiten diese beiden Programme Hand in Hand. Mit allen vier Programmen wäre die Creative Cloud für Fotografen aber wohl schlichtweg zu teuer. Schade ist es trotzdem; Adobe hätte zumindest eine Upgrade Option anbieten können.

 

Fazit

Ob man dem Abomodell nun positiv gegenüber steht oder nicht. Fakt ist, die finanziellen Hürden um Adobes Bildbearbeitungssoftware zu nutzen, waren noch nie so niedrig wie heute. Die Adobe Creative Cloud für Fotografen bietet nun auch dem Hobbyfotografen die Möglichkeit mit Photoshop zu arbeiten. Ob man die notwendigen Einstiegskriterien erfüllt muss man dabei selbst entscheiden.


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