Fuji X-E2 offiziell vorgestellt

1), true); ?>

 

Als Fuji die Fuji X-E1 vorstellte, gierte der Markt nach einer hochwertigen Systemkamera mit integriertem elektronischen Sucher und Wechselobjektiv, die gleichzeitig für den Consumer bezahlbar blieb. Die Fuji X100 war nach langer Zeit die erste “ernsthafte” Kamera aus dem Hause Fuji und mit ihrem innovativen Kombination aus optischem und elektronischem Sucher ein voller Erfolg.


Werbung

Gekrönt wurde diese Produktneuheit, einige Monate später, mit dem Erscheinen der Fuji X-Pro1. Im Prinzip eine Fuji X100 mit Objektivbajonett. Doch nicht nur die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln begeisterte. Fuji hatte einen vollkommen neuen Sensor entwickelt. Der so genannte X-Trans-Sensor hatte die Fläche eines normalen APS-C Sensors, aber ein gänzlich neues Layout. Dadurch war es möglich, den sonst obligatorischen Tiefpassfilter wegzulassen. Dementsprechend Scharf und Plastisch wirken Bilder aus den Kameras der X-Serie.

Den Durchbruch erzielte Fuji mit der X-Serie, als die Fuji X-E1 vorgestellt wurde. Eine kompakte Systemkamera mit elektronischem Sucher und Wechselbajonett im klassischen Retro Look. Die Fuji X-E1 war mit Sicherheit eine der begehrtesten Kameras Ende des letzten Jahres.

Schon jetzt präsentiert Fuji einen Nachfolger. Die Fuji X-E2 bleibt optisch, der Linie treu. Tatsächlich finden sich Neuerungen nur in den Details der Knopfbelegung. Technisch hat sich dafür einiges getan.

Bedenkt man den damaligen Hype um die Fuji X-E1, scheint die Fuji X-E2 zu enttäuschen. Doch tatsächlich ist die subtile Auffrischung, die die Fuji X-E2 erhalten hat, nur logisch. Sicher, gerade jetzt wo Sony mit der Vorstellung der  Sony A7 Reihe quasi sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird es Fuji schwer haben, mit einem solide überarbeiteten Modell zu punkten.

Auf der anderen Seite hat sich die Fuji X-Serie mittlerweile bewährt. Wir wissen, dass Fuji es geradezu meisterhaft versteht, auch ältere Modelle mit neuen Funktionen, per Firmwareupdate aufzuwerten. Die Qualität der Fuji Objektive ist darüber hinaus hervorragend. Mit Zeiss und Sigma gibt es zudem qualitativ ebenfalls hochwertige Dritthersteller für Objektive. Ob und wann sich Systemkameras mit Vollformatssensor tatsächlich durchsetzen, steht in den Sternen. Bisher gibt es jedenfalls kaum Informationen, was Preis und Leistung angeht.

Im Detail will Fuji mehr als 200 Verbesserungen vorgenommen haben. Abseits des üblichen Marketinggeredes sticht allerdings der deutlich schnellere Autofokus heraus, der nun auch bei wenig Licht treffsicherer sein soll. Dazu hat Fuji auch die etwas eigentümliche “Immer an” Funktionsweise des kontinuierlichen Autofokus verbessert. Damit dürfte der primäre Kritikpunkt des Vorgängermodells behoben sein.

Neben dem Autofokus hat Fuji auch die beiden Displays der Fuji X-E2 im Vergleich zum Vorgängermodell aufgewertet. Das Display des elektronischen Suchers löst nun mit über 2,36 mio. Pixeln auf und verfügt darüber hinaus über eine deutlich erhöhte Bildfrequenz von 50 Bildern pro Sekunde. Das sorgt für ein überaus flüssiges Sucherbild – ganz im Gegenteil zum Vormodell. Hier musste man mit 20 Bildern pro Sekunde auskommen, was einem das ungute Gefühl gab, dass das Sucherbild immer einen Tick hinterher hing.

Auch das rückseitige Display hat ein Update erfahren und löst nun mit 1 mio. Pixeln auf. Damit eignet es sich hervorragend zur Bildbetrachtung. Ein weiterer Kritikpunkt am Vormodell.


Werbung

Während der Sensor weiterhin mit 16 Megapixeln auflöst, hat Fuji kräftig an der Signalverarbeitung gedreht. Deswegen soll die Bildqualität nochmals verbessert sein.

Auch was die Bedienung angeht, gibt es einige nennenswerte Neuerungen. Neben bis zu vier frei belegbaren Funktionstasten, hat Fuji die Q Taste von der rechten Seite, neben die Blitztaste verlegt. Über das Wahlrad für die Belichtungszeit, lässt sich nun zudem die Blitzsynchronzeit von 1/180 sek. einstellen. Eine nette Detailverbesserung.

Neu sind auch die NFC und Wifi Module. Mit ihnen soll die Kamera bald auch per App fernzusteuern sein.

 

  • Mit der Fuji X-E2 hat die überaus erfolgreiche Fuji X-E1 eine Überarbeitung erfahren. Während optisch alles beim Alten bleibt…
  • … zeigen sich die neuen Features erst auf den zweiten Blick. So hat das Verschlusszeitenwahlrad nun praktischerweise eine Einstellung für die Blitzsynchronzeit von 1/180 sek. erhalten.
  • Auch bei den übrigen Bedienelementen wurde optimiert. Neben zusätzlichen Funktionstasten, wurde die Quicktaste nach oben, neben die Taste, die den Blitz ausklappt verlagert.
  • Wie bereits die Fuji X-E1, so ist auch die Fuji X-E2 in silberner Ausführung zu bekommen.
  • Besonderen Wert legt Fuji auf die Verbesserung des Autofokussystems der Fuji X-E2. Selbst die Funktionsweise des kontinuierlichen AFs wurde komplett überarbeitet.
Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Current ye@r *